Veranstaltung

LOUKA & KAIND

Double Headliner Show

LOUKA, die es vor zwei Jahren nach Berlin-Wedding verschlug, hat eine dieser Stimmen, die man nur einmal zu hören braucht und danach nie wieder vergisst. Sie singt ihre eigenen, beobachtenden Texte in deutscher Sprache, vor allem aber ist ihre Phrasierung, ist ihr Vortrag einzigartig. Gebettet in minimalistische Pop-Arrangements mit wirkungsvollen Beats, funky-minimalistischen Gitarren-Licks und eigenwilligen Synth-Melodien, hören wir eine junge Künstlerin singen, die nicht nur weiß, wohin ihr Weg sie führen wird, sondern die auch ihre ganz eigene Art gefunden hat, wiedererkennbar zu bleiben.
 
LOUKA ist ein Glücksfall in der deutschsprachigen Popmusik. In den zwölf Songs ihres Debütalbums singt sie über Begegnungen, Liebe, Trennungen, Freundschaften, Identitätsfindung und Erlebnisse im wunderbaren Königreich der Träume. LOUKA ist eine Sollbruchstelle im Spielbetrieb des Pop, eine clevere und zugleich verspielte Beobachterin der Zeit und der Emotionen, sie ist eine Sängerin, die wir ab sofort nicht mehr dem Blickfeld unserer Radare entwischen lassen dürfen.
 
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Peter Stanowsky lässt Worte fließen, er vermeidet tausendfach Gehörtes und ist dabei immer in Details verliebt, ohne das große Ganze aus den Augen zu verlieren. Unter dem Künstlernamen KAIND macht er Pop-Musik. Auf Deutsch. Nur eben ein wenig anders als die anderen – keinen Einheitsbrei, keine Klischees. Er möchte weg von der strukturierten Rhythmik der deutschen Sprache, weg vom Sperrigen.
 
Seine ersten Meriten erwirbt sich Peter Stanowsky als Jazz-Sänger. 2013 wird er Teil des Bundesjazzorchesters und reist zwei Jahre lang durch Länder wie China, Russland und England, sammelt dabei Bühnenerfahrung und verfeinert sowohl seine gesangliche Bandbreite als auch sein musikalisches Gehör. Parallel zu dieser Zeit forscht Stanowsky an seiner eigenen musikalischen Identität. Als Kaind entschließt er sich, selbst ins Rampenlicht zu treten. Mit Kompositionen, die musikalisch überraschen, mit Einflüssen spielen, Konventionen brechen und voll subtiler Melancholie stecken. Seine Musik klingt nie verzweifelt, sie gibt einem das Gefühl, dass er sich und dem Hörer Raum für Hoffnung und Verständnis erschließt. Kaind nimmt sich die Freiheit, Leerstellen zu lassen und satte, akustische Instrumente mit atmosphärischen Synthesizer-Sounds zu verbinden. Seine Songs sind minimalistisch und doch komplex; subtil, warm und soulful. Es verwundert also nicht, dass Kaind zu seinen größten Inspirationen Künstler wie Sampha, Justin Vernon und James Blake zählt. Sie alle machen aus der Stille eine Tugend und sie mischen Genres wie R&B und Techno, deren Stärken vermeintlich gegenläufig sind.

AM
Mi, 29.03
BEGINN
21:00
EINLASS
20:00
Konzerte

Fotos: © David Koenigsmann & Sophie Kirsche