Walter Rothschild and the Minyan Boys
(Jazz / Folk)
Samstag, 6. März, 20.00 Uhr
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Rabbiner Walter Rothschild ist nicht nur ein außerordentlicher jüdischer Gelehrter, sondern ein ebenso begnadeter und immer wieder überraschender Geschichten-Erzähler - voller Witz, Charme und Biss. Mit exzentrischen Geschichten, die das Leben eines Rabbiners in Deutschland schreibt, hat sich Rothschild mit dem Komponisten und Jazz-Musiker Max Doehlemann zusammengetan. Gemeinsam bringen sie ein witziges, nachdenkliches, poetisches und in jedem Fall kurzweiliges Programm auf die Bühne. Rothschild singt und liest eigene Texte, musikalisch untermalt von vier ausdrucksstarken Jazzmusikern aus Doehlemanns Band. Ein mitreißendes und geistvolles Projekt jüdischer Kultur in Deutschland.
Walter Rothschild ist neben seiner Tätigkeit als Landesrabbiner von Schleswig-Holstein ein großer Humorist und begnadeter Geschichten-Erzähler. Als letzterer ist er seit seiner Buchveröffentlichung "Auf das Leben" (Goldmann, 2008) auch einem größeren Publikum bekannt geworden. Nicht nur von jüdischen Lebenslagen handeln Rothschilds Texte, er adaptiert z.B. auch eine ganze Serie von Fabeln ("Aesop's Foibles"). Skurrile Fantasiegestalten, aber auch ganz reale Zeitgenossen irrlichtern durch Rothschilds Texte. Slapstick und Freude am Klamauk wechselt sich ab mit philosophischem Tiefgang. Dazwischen improvisiert die Max Doehlemann Jazz Band mitreißend über jüdische und andere Themen. Die meisten Rothschild-Texte sind in englischer Sprache, werden aber bei Bedarf auch übersetzt.
Die Band besteht aus Matthias Harig, Trompete; Martin Fonfara, Drums; Christian Schantz, Bass und Max Doehlemann, Piano. Matthias Harig ist seit vielen Jahren in ganz Europa als Trompeter unterwegs, trat mit Dutzenden von Jazz-Größen, aber z.B. auch Chansonniers wie Tim Fischer auf. Martin Fonfara ist unter anderem seit fast zwanzig Jahren am Berliner Grips-Theater tätig. Christian Schantz studierte Jazz in New York und hat sich mittlerweile auch in der deutschen Jazzszene einen Namen gemacht. Max Doehlemann ist ein sehr vielseitiger Musiker. Klassische Kompositionen sind genauso wie Film- und Theatermusik (z.B. Berliner Ensemble) sein Metier, aber auch als Jazz-Pianist verfügt er über eine stetig wachsende Fanbase.
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Comedy Cocktail
Mix Show mit Annette Kruhl und Gästen
Samstag, 13. März, 20.00 Uhr
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Annette Kruhl

Reinhild Kuhn

Die Lonely HusBand
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Einmal mehr serviert der Grüne Salon den erquickenden Comedy Cocktail. Die Kabarettistin Annette Kruhl, Finger-Pantomime Reinhild Kuhn sowie Stevie Mazoschek und Ferdinand A. Fachblatt von Der Lonely HusBand geben sich die Klinke in die Hand und werden mit Sicherheit zahlreiche Lacher zu verantworten haben.
Die Lonely HusBand sind sozusagen die Musketiere der Musik-Comedy. Stevie Mazoschek und Ferdinand A. Fachblatt bieten eine vertonte Achterbahnfahrt der besonderen Art, denn trotz gefühlter 36 Instrumente besteht ein Abend mit ihnen nicht nur aus Musik. Wenn Mr. Showbiz und der ewige Student aufeinander treffen, entwickelt sich ein höchst amüsantes Spiel – der eine locker-lässig, der andere entnervend pedantisch. So eskalieren harmlose Plaudereien zu absurden Wortgefechten und beide reden sich um Kopf und Kragen. Eine abendfüllende Mixtur aus Stand-up, Visual Comedy und musikalischer Perfektion.
Reinhild Kuhn war lange Zeit in der Chansonszene unterwegs und gab in Singer/Songwriter-Manier eigene Lieder am Klavier zum Besten. Inzwischen hat sie das Metier gewechselt und entwickelte quasi ein neues Genre: die Finger-Pantomime – die allerdings von (Fantasie-)Sprache begleitet wird. In der Rolle der scheinbar zartbesaiteten Gesandten Kuhn-Li aus dem fernen Osten erzählt sie von den dortigen absurden Flirt- und Balzritualen und hält ein urkomisches Plädoyer für die körperliche Liebe.
Gastgeberin Annette Kruhl ist Kabarettistin, Autorin, Songschreiberin, Schauspielerin, Sängerin und Pianistin und aus der Berliner Kabarett-Szene nicht mehr wegzudenken. Sie war drei Jahre lang Mitstreiterin von WOMEDY, spielte regelmäßig in der Ufa-Fabrik, dem Grünen Salon und im Quatsch Comedy Club, und tourt zur Zeit mit ihrem mittlerweile fünften Soloprogramm „Hilfe, ich bin glücklich!“. Annette Kruhl war außerdem Autorin für diverse TV-Comedy-Formate („Die Dreisten Drei“, „Mensch Markus“ ,„Weibsbilder“, „WunderBar“) und textet und komponiert für diverse Kollegen.
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Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin:
„Im Casino geht es gerechter zu als im Kapitalismus“
Streitgespräch zwischen Heiner Flassbeck und Norbert Walter
Donnerstag, 18. März, 16.00 Uhr
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Veranstaltet wird der Abend von der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin in Zusammenarbeit mit dem Grünen Salon der Volksbühne. Er bildet den Auftakt der Reihe Das ‚große Weltmarktgewitter’ – ein Systemproblem, mit der Aspekte der Finanz- und Wirtschaftskrise diskutiert werden.
Manche reden schon vom Ende der Krise, doch die Auswirkungen sind bislang schwer absehbar und die nächsten Spekulationsblasen sind programmiert. Was wurde aus der Krise gelernt? Was muss sich ändern? Dazu werden zwei renommierte Ökonomen das Gespräch führen: Prof. Heiner Flassbeck, Chefökonom für Makroökonomie und Entwicklung der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD), und Prof. Norbert Walter, bis 2009 Chefvolkswirt der Deutsche Bank-Gruppe.
In den Krisendebatten fällt häufiger das Wort vom Casino-Kapitalismus. Zu Unrecht, meint die Spiegel-Autorin Barbara Supp, denn: „Im Casino geht es gerechter zu, als im Kapitalismus.“ Das Spiel am grünen Tisch sei streng reguliert und der Staat erhielte 80% der Einnahmen. Wie sind dann die „Spiele“ an den Finanzmärkten, wie das Entstehen der Finanz- und Wirtschaftskrise zu erklären? Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer? Haben die Regierungen angemessen reagiert? Mit welchen Folgen, auch für Einkommen und Beschäftigung der „kleinen Leute“? Wie sollten die Finanzmärkte reguliert werden? Gibt es nur bei hohen Wachstumsraten etwas zu verteilen? Oder entsteht durch höhere Löhne mehr Wachstum? Wäre dies zu wünschen? Welche mutmaßlichen Leitbilder liegen dem Handeln von Brokern und Politikern, Produzenten und Konsumenten zugrunde, und welche sollten es sein?
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Bühnenshow:
Klaus Franz und Marc Bockemühl sind
“Die Mimusen”
Samstag, 20. März 2010, 20.00 Uhr
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Irgendwo zwischen Buster Keaton und Mr. Bean, zwischen Pantomime und Slapstick jagen sich „Die Mimusen“ über die Bühne. Verschroben und liebenswürdig, mit intelligent poetischem Humor und Zwerchfell strapazierendem Timinggefühl bringen Klaus Franz und Marc Bockemühl eine neue Art der visuellen Comedy auf die Bühne, die an die Stummfilmzeit der goldenen 20er Jahre erinnert.
Die zwei jungen Mimen haben eine sehr unbefangene Art, mit den virtuos bis ins Artistische gesteigerten Mitteln klassischer Pantomime umzugehen. Sie spielen verschrobene, liebenswürdige Gestalten, an deren verwunderlichen Abenteuern man mit großem Vergnügen teilnimmt – denn sie widerstehen der Versuchung, sogenannten Alltag nur grotesk gesteigert nachzuspielen.
Ihre Show „Opus 1“ ist vergleichbar mit einer Sammlung von liebevoll zubereiteten Kurzgeschichten, einzelne fünf- bis zehn-minütige Nummern, die in loser Reihenfolge gespielt werden. Die Mimusen fliegen durch die Überwirklichkeit einer poetisch erfassten Welt, spielen dabei skurril auf singender Säge und Gitarre, so dass aus Clownerie, klassischer Pantomime, Slapstick und Livemusik ein Abend voll herzerfrischender Komik entsteht.
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Im Rahmen der Reihe
ORGONlounge – „Was ist Leben?“
Vortrag von Illobrand von Ludwiger:
Gibt es morphognetische Felder? Heims Quantenmechanik und ihre Bedeutung für die Biologie
Donnerstag, 25. März 2010, 19.30 Uhr
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Der Grüne Salon der Volksbühne präsentiert in Kooperation mit der Wilhelm-Reich-Gesellschaft zur Erforschung lebensenergetischer Prozesse e. V. seit Februar 2010 die ORGONlounge - eine Veranstaltungsreihe mit grenzgängerischen Wissenschaftlern und Philosophen, die der Frage “Was ist Leben?“ ein Stück näher kommen wollen.
Ausgangspunkt ist dabei, dass das herrschende naturwissenschaftliche Paradigma das Phänomen Leben nur höchst unvollständig zu beschreiben vermag. So werden viele Aspekte der Wirklichkeit ausgeblendet oder übereilt der Welt des Schöngeistigen und Esoterischen zugeschrieben und damit entwertet. Dabei gibt es verschiedene zeitgenössische Wissenschaftsansätze, die sich dieser Herausforderung stellen.
In loser Folge werden 2010 der Neurobiologe Prof. Gerald Hüther, der Zukunftsforscher und Landschaftsökonom Prof. Arnim Bechmann, der Astrophysiker und UFO Forscher Illobrand von Ludwiger, der Philosoph Jochen Kirchhoff u. a. ihre Forschungen darstellen, die dazu beitragen, die Trennung zwischen Geist und Materie, Natur- und Geisteswissenschaften zu überwinden. Die Vorträge sind eingebettet in ein musikalisches Rahmenprogramm, das nicht nur den Kopf anspricht.
So freuen wir uns, am 25.3. den Astrophysiker und UFO-Forscher Illobrand von Ludwiger begrüßen zu dürfen, der zum Thema „Gibt es morphogenetische Felder? Heims Quantenmechanik und ihre Bedeutung für die Biologie“ referieren wird.
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Der Grüne Salon freut sich besonders auf das neue Programm von
Maria Thomaschke: “Eine kleine Sehnsucht”
Ein Theater-Chanson-Abend mit Handtaschen, mit Liedern von
Hollaender, Spoliansky und Weber,und Texten von Althaus, Bichsel und
Thomaschke
Freitag, 26. März, 20.00 Uhr
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Die Chansons der Zwanziger! Wer kennt sie nicht? Die fesche Lola, die
von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt ist, aber nicht weiß, zu wem sie
gehört, eine Träne im Knopfloch trägt und so gern ein Sex-Appeal wär...
Ein Zwanziger-Jahre-Abend mit Handtaschen.
Die Gäste des Grünen Salons erwartet am Freitag, 26. März ab 20.00 Uhr
ein kurzweiliger Abend mit einer sympathischen Künstlerin, die das
Publikum mit einer ausdrucksstarken und betörenden Stimme in ihren Bann
zieht.
„Sie singt so eindringlich wie einst Edith Piaf. Und doch hört die
Chansonette [...] auf den Namen Maria Thomaschke. Das klingt gar nicht
französisch. Muss es auch nicht. Denn sie versteht es, so
ausdrucksstark wie die großen französischen Chansonetten zu singen.“ Braunschweiger Zeitung, 22.3.2004
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Doppelkonzert:
BORIS STEINBERG: „Komm näher“
und
CORINNE DOUARRE mit neuen Liedern
(Lieder-Songs-Chansons)
Samstag, 27. März, 20.00 Uhr
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Boris Steinberg

Corinne Douarre
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Corinne Douarre und Boris Steinberg, zwei Urgesteine der Berliner Chansonszene und seit Jahren gern gesehene Künstler des Grünen Salons, geben am 27. März 2010 ein Doppelkonzert.
Nach der erfolgreichen Premiere im November 2009 präsentiert Boris Steinberg ein weiteres Mal Lieder seines neuen Programms KOMM NÄHER. Seit dem erscheinen seiner letzten CD BEST OF und seinem Buch ALLES CHANSON gastierte er mit Konzerten und Lesungen auf vielen bundesdeutschen Bühnen und Festivals. Nun präsentiert sich der ehemalige Veranstalter und Mitbegründer des Berliner Chansonfestes (´98-´04) in KOMM NÄHER mit Liedern und Texten aus eigener Feder, aber auch mit diversen Cover-Songs einiger Kollegen: Lieder von Annette Berr, Manfred Maurenbrecher - bis hin zu dem französischen Singer/Songwriter Kent und der italienischen 80er Jahre Ikone Alice.
Musikalisch wird er begleitet von seinen langjährigen Weggefährten, den beiden Berliner Gitarristen DocFlo und Tobias Schmidt. Eine spannende Mischung aus verschiedenen Musikrichtungen, Genres und Stilrichtungen erwartet die Zuschauer: poppig, rockig, melancholisch, lustig, still... und die Stimme eines Sängers, die berührt – auf eine ganz eigene Art und Weise. „Sein Name steht für die Berliner Chansonzene, aus der er nicht mehr wegzudenken ist ...“ TIP
Natürlich kommt Boris Steinberg nicht in den Grünen Salon, ohne auch einen Gast einzuladen: Die Songschreiberin und Sängerin Corinne Douarre pendelt seit einigen Jahren zwischen Paris und Berlin. In dieser Zeit hat sie bereits zwei selbst produzierte CDs veröffentlicht und Konzerte vor einem immer größer werdenden Publikum gespielt. Corinne Douarre stellt zu diesem Anlass dem Berliner Publikum, Lieder ihres neuen Repertoires vor.
Französischer Pop mit einem Hauch von Deutsch; eine sanfte, dunkle Stimme; luftige, minimalistische Lieder, die unter dem Himmel XXL eine Luftbrücke zwischen Berlin und der französischen Atlantikküste bauen. Lieder, die die Emotionalität des Chansons mit der Leichtigkeit des Pop vereinen.
Und mit Sicherheit werden beide Künstler das eine und andere Duett zum besten geben. Freuen Sie sich auf einen ganz besonderen Konzertabend!
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